Immobilienvideo aus 6 Handyfotos – wie Makler mit KI-Objektvideos in den Eigentümertermin gehen
Warum das Objektvideo vor dem Mandat entsteht und nicht erst fürs Inserat, wie aus sechs Handyfotos ein KI-Video wird und was die Kennzeichnungspflicht nach Art. 50 KI-Verordnung bedeutet.
Ein KI-Objektvideo lässt sich aus sechs Handyfotos vom Ersttermin bauen – ohne Drehtermin, Drohne oder Inserat. Sein Einsatzort ist nicht das Portal, sondern der Termin beim Eigentümer, in dem über das Mandat entschieden wird. Seit dem 2. August 2026 muss so ein Video nach Art. 50 KI-Verordnung als KI-generiert gekennzeichnet sein; richtig erklärt wird das Label vom Makel zum Vertrauensargument. Bei KI-Consulting24 ist die Vorschau kostenlos, bezahlt werden 99 € netto je Objekt erst bei Weitergabe.
Im Eigentümertermin sitzt du selten allein am Tisch. Der Eigentümer spricht mit zwei, drei Maklern, vergleicht Einschätzungen, Provisionen – und Eindrücke. Die meisten kommen mit einer Mappe und einem Preisvorschlag. Was wäre, wenn du stattdessen den fertigen Film seines Hauses mitbringst, bevor du den Auftrag hast?
Genau das ist die Idee hinter dem KI-Objektvideo: Aus sechs Handyfotos, die du beim Ersttermin ohnehin machst, entsteht ein kurzer Film – ohne Drehtermin, ohne Drohne, ohne dass jemand ein zweites Mal durch die Wohnung muss. In diesem Artikel zeigen wir, wofür so ein Video wirklich gedacht ist, wie es entsteht und worauf du rechtlich achten musst.
Wofür brauchen Makler überhaupt ein Video vor dem Mandat?
Viele Makler sagen: „Mir wird die Bude eingerannt, ich brauche keine Käufer.“ Stimmt oft. Das Video ist auch nicht für Käufer gedacht.
Der Engpass sitzt eine Stufe früher – im Termin beim Eigentümer. Dort entscheidet ein einzelner Mensch, wer sein Haus verkaufen darf. Und bis zu diesem Moment hast du kaum etwas in der Hand, das dich sichtbar von den anderen unterscheidet.
Bei einer Marktsichtung von neun Anbietern für KI-Objektvideos im deutschsprachigen Raum (Stand September 2026) setzte fast jeder ein laufendes Inserat voraus – also professionelle Fotos, die es vor dem Auftrag noch gar nicht gibt. Das KI-Objektvideo setzt bewusst davor an.
Ehrlich gesagt: Ob du das Mandat bekommst, entscheidet der Eigentümer, nicht ein Film. Aber du gehst mit etwas in den Termin, das die anderen nicht haben.
Wie entsteht ein Objektvideo aus sechs Handyfotos?
Schritt 1: Fotos im Ersttermin
Du fotografierst während des Rundgangs, den du ohnehin machst. Sechs Fotos, kein Stativ, kein Licht, kein zweiter Termin. Worauf es ankommt:
- Querformat und Tageslicht
- keine Menschen, keine Kennzeichen, keine Namensschilder, keine Dokumente
- Grundrisse und Energieausweis-Grafiken gehören nicht dazu
Dabei hilft ein einziger Satz, der die Erlaubnis klärt und das Video gleich ankündigt:
„Darf ich ein paar Fotos machen? Ich lasse daraus am Rechner ein kurzes Video bauen, mit dem Hinweis, dass es aus Ihren Fotos entsteht. Sie sehen es als Erste und entscheiden, ob es sonst jemand sieht.“
Schritt 2: Rechte klären
Vor dem Bau stehen zwei Fragen: Wer hat fotografiert – und ist der Eigentümer einverstanden? Wenn eine der beiden Antworten nicht passt, wird nicht gebaut.
Schritt 3: Das Video wird gebaut – und geprüft
Aus den Standbildern entsteht per KI eine Kamerafahrt durch das Objekt. Der eigentliche Aufwand liegt danach in der Prüfung. Wir liefern nicht aus, wenn einer dieser Punkte nicht stimmt:
- Durchflug durch Wände oder Möbel (jeder Raumwechsel geht durch eine Tür oder über einen Schnitt)
- erfundene Möbel oder erfundene Räume
- Fenster und Türen an einer anderen Stelle als im Foto
- ein KI-Label, das nicht in der ersten Sekunde steht
- eine fehlende Endkarte mit Kennzeichnung und Kontakt
- ungleichmäßiger Ton oder Musik, die lauter ist als die Stimme
- eine Zahl im Bild, die so nicht im Exposé steht
Schritt 4: Vorschau – und erst bei Weitergabe bezahlen
Die Vorschau kommt per Nachricht, zusammen mit einem Eigentümer-Blatt: einer Seite, die erklärt, wie das Video entsteht, wo die Fotos verarbeitet werden und wer es sieht. Du darfst die Vorschau im Termin zeigen. Bezahlt wird erst, wenn du das Video aus der Hand gibst.
Welche Videostile gibt es?
Dasselbe Objekt lässt sich sehr unterschiedlich erzählen. Wir arbeiten mit fünf Stilen:
| Stil | Wirkung | Gut für |
|---|---|---|
| Ein Zug | Eine Fahrt durch das Objekt ohne Schnitt | Der ruhige Standard für den Eigentümertermin |
| Der Takt | Große Titelkarte, Schnitte im Takt der Musik | Wer es wacher mag |
| Das Magazin | Ruhige Einstellungen, Serifentitel, langsame Fahrt | Hochwertige Objekte |
| Preis vorn | Die Zahl steht in Sekunde null | Deinen Kanal nach dem Mandat |
| Die Stimme | Mit Sprecherton und Untertiteln | Social Media (Ton auf Anfrage) |
Für besondere Objekte entstehen zusätzlich aufwendigere Formate – etwa eine Roomtour, die antwortet: Ein Sprachassistent führt Raum für Raum durch das Objekt und zeigt, wie ein Raum nach einer Sanierung aussehen könnte.
Was bedeutet die Kennzeichnungspflicht nach Art. 50 KI-Verordnung?
Seit dem 2. August 2026 muss ein KI-erzeugtes Video als solches erkennbar sein (Art. 50 der KI-Verordnung, „EU AI Act“). Viele Makler befürchten: „Da steht KI drauf, und der Eigentümer denkt, ich habe getrickst.“
Wir sehen es umgekehrt. Das Label ist deine Vorlage für genau den Satz, der Vertrauen schafft:
„Niemand war in Ihrem Haus. Jeder Raum, den Sie sehen, steht auf einem Ihrer Fotos. Sie sehen es als Erste, und Sie entscheiden, wer es sieht.“
Deshalb trägt jedes Video das Label ab der ersten Sekunde, in der Endkarte und in der Beschreibung. Wichtig dabei: Ein Etikett heilt keine Irreführung. Das Video ist eine Kamerabewegung durch deine Fotos – es werden keine Räume erfunden und keine Möbel dazugestellt. Und es ersetzt keine Besichtigung.
Wo werden die Fotos verarbeitet?
Transparenz gehört dazu: Die Kamerafahrten werden bei Higgsfield, einem Dienst mit Sitz in den USA, gerechnet. Die USA haben keinen Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission; die Übertragung erfolgt deshalb auf Grundlage der ausdrücklichen Einwilligung von dir und dem Eigentümer. Nach der Lieferung geht das Material dort spätestens nach 14 Tagen zur Löschung, eigene Kopien löschen wir 90 Tage nach der Lieferung. Genau diese Informationen stehen auch auf dem Eigentümer-Blatt – du musst nichts auswendig können.
Was kostet ein KI-Objektvideo im Vergleich?
Zur Einordnung die marktüblichen Preise je Objekt (netto, Stand August/September 2026):
| Weg | Kosten je Objekt |
|---|---|
| Profi-Fotos | 139 bis 199 € |
| Drohne | 150 bis 500 € |
| 360-Grad-Rundgang | 200 bis 800 € |
| Videograf vor Ort | 499 bis 1.990 €, drei bis fünf Tage Lieferzeit |
| KI-Objektvideo als Dienstleistung | 79 bis 469 € |
| Objektvideo von KI-Consulting24 | Vorschau kostenlos, 99 € netto bei Weitergabe |
Für den Eigentümertermin brauchst du nichts von der Liste oben – die Fotos hast du schon. Enthalten sind eine Korrekturschleife und die Lieferung in zwei Werktagen, sobald das Material vollständig ist. Nicht enthalten sind Vor-Ort-Aufnahmen, Sprecherton, weitere Sprachen und die Anpassung an einzelne Portale.
Für wen passt das Objektvideo – und für wen nicht?
Es passt, wenn zwischen deinem Ersttermin und der Entscheidung des Eigentümers mindestens zwei Werktage liegen. Fällt die Entscheidung bei dir regelmäßig schon im ersten Termin, bringt das Video wenig – und das sagen wir dir lieber vorher als nach der Zahlung.
Wer es selbst ausprobieren möchte: Den Leitfaden „Objektvideo selbst bauen: drei Stile“ mit Kennzeichnungspflicht, Eigentümer-Satz und sieben Prüfpunkten gibt es kostenlos unter Gratis-Downloads.
Sieh dir die fünf Stile an – an einem echten Beispielobjekt
Auf der Objektvideo-Seite laufen alle fünf Stile nebeneinander. Schick sechs Fotos, und du bekommst die Vorschau für dein eigenes Objekt – kostenlos.
Häufige Fragen
Wie viele Fotos braucht man für ein KI-Objektvideo?
Sechs brauchbare Handyfotos vom Ersttermin reichen – im Querformat, bei Tageslicht, ohne Menschen, Kennzeichen, Namensschilder oder Dokumente. Sechs gute Handyfotos sind besser als drei perfekte.
Muss ein KI-generiertes Immobilienvideo gekennzeichnet werden?
Ja. Seit dem 2. August 2026 müssen KI-erzeugte Videos nach Art. 50 der KI-Verordnung als solche erkennbar sein. Bei unseren Objektvideos steht das Label ab der ersten Sekunde im Bild, in der Endkarte und in der Beschreibung.
Was kostet ein KI-Objektvideo bei KI-Consulting24?
Die Vorschau ist kostenlos. Erst wenn du das Video weitergibst – an den Eigentümer, in ein Portal oder auf einen Kanal – kostet es 99 € netto je Objekt und Video. Das Angebot richtet sich an Unternehmer.
Ersetzt das KI-Video eine Besichtigung?
Nein. Kameraweg, Übergänge, Licht und Details erzeugt das Modell, sie können vom tatsächlichen Zustand abweichen. Das Video ist keine Angabe über den Zustand des Objekts.
Wie lange dauert die Erstellung?
Zwei Werktage, sobald das Material vollständig vorliegt – meist schneller.